BIOGRAFIE

Der Schweizer Bariton Manuel Walser studierte Gesang bei Thomas Quasthoff. Daneben gehören Brigitte Fassbaender, Frédéric Gindraux und Wolfram Rieger zu seinen wichtigsten Mentoren. 

Seit der Spielzeit 2015/16 festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er u. a. als Harlekin (Ariadne auf Naxos), Masetto (Don Giovanni), Schaunard (La Bohème), Publio (La clemenza di Tito), Haly (L'italiana in Algeri), Cristiano (Un ballo in maschera), Marullo (Rigoletto) zu hören war.

Im Januar 2018 debütierte er an der Berliner Staatsoper Unter den Linden als Harlekin (Ariadne auf Naxos).

Er sang u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in der Berliner Philharmonie, der Pariser Philharmonie, bei der Mozartwoche Salzburg, den Salzburger Festspielen, beim Verbier Festival, im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus.

Er musizierte unter dem Dirigat von Marco Armiliato, Frédéric Chaslin, Jesús López Cobos, Rubén Dubrovsky, Ádám Fischer, Sasha Goetzel, Stefan Gottfried, Matthias Grünert, Michael Güttler, Manfred Honeck, Eun Sun Kim, Ton Koopman, Bernard Labadie, Cornelius Meister, Ingo Metzmacher, Christopher Moulds, Tomáš Netopil, Raphaël Pichon, Evelino Pidò, Christophe Rousset, Peter Schneider, Jean-Christophe Spinosi und Simone Young.

Zuletzt sprang er für Matthias Goerne in Israel ein, wo er mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Manfred Honeck Mahlers Kindertotenlieder und Bachs "Ich habe genug" musizierte.

Manuel Walser widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Gattung Lied. Persönliche Höhepunkte waren Liederabende bei den Schubertiaden Vilabertran, Hohenems, Schwarzenberg, beim Lucerne Festival und in der Londoner Wigmore Hall.

Beim internationalen Wettbewerb Das Lied in Berlin wurde er 2013 mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Zudem ist er zweifacher Preisträger der Stella Maris International Competition. 2014 wurde ihm der Preis der Armin Weltner Stiftung zuerkannt. 

 

Foto 2: © Dieter Nagl / Foto 3: © Schubertiade Schwarzenberg